Feb 08

Eine legitime Theorie

Neulich im Pub…
Da saß ich wieder und konnte es nicht lassen zu provozieren: Was denn daran falsch sei, sich als Mann eine wesentlich jüngere Frau zu angeln!?
Mit Feuereifer zählte ich die Vorzüge auf… Selbstverständlich konnte es mein Gegenüber, ein unwesentlich älteres Weib, sich nicht verkneifen, mich auf die Vorzüge von alten Frauen (30 und darüber) zu belehren: Die haben wenigstens was zu erzählen, kennen sich besser auf der Matratze aus, haben ihren wirren Kopf gut im Griff… blablabla…
Im Ernst: So was kann ich doch nicht unwiderlegt im Raum stehen lassen?!
Zugegeben: Treffe ich mal eine, auf welche diese Vorzüge komplett zutreffen, starte ich einen Eroberungsfeldzug, der Seinesgleichen in der Geschichte der letzten Jahrtausende sucht. Aber wir alle wissen doch: Das wird nie passieren! Und sicher nicht aus dem Grund, dass ich zu wenig reisen und sehen würde… ;-)
Was ich bislang aus meinen eigenen und unzähligen anderen Erfahrungen mit einer enorm hohen Sicherheit (so knapp dreistellig im Prozentbereich) sagen kann, ist: Es wird nicht besser, nur weil die Damen älter werden. Der Wahnsinn und die Torheit werden im Gegenteil eher noch gesteigert. Und natürlich geben sie sich im Bett mehr Mühe, müssen sie doch von ihren optischen Schwachstellen ablenken! Und wenn ich weisere Worte am Frühstückstisch suche, mache ich das Morgenmagazin an (egal welches ;-) ) oder rufe einen Kumpel an. Welche Frau hat denn beim Frühstück schon ihr System voll hochgefahren? Ich kenne keine…

Und jetzt kommen wir wieder auf die 22-Jährige Geliebte:
Sie muss sicher nicht dumm sein, weil ihr 10 Jahre Wahnsinn fehlen. Sie hat noch volle Batterien und kann schon vor dem ersten Kaffee zwei zusammenhängende Halbsätze bilden. Man(n) muss keine halbherzigen Diäten mitmachen, weil die Lady ihre Hüften seit der Marke 25 progressiv und kontinuierlich mit Zugewinn bedacht hat. Die Haut hat nur da Dellen, wo Man(n) sich gerade festkrallt, und im Badezimmer steht EINE Bodylotion und EIN Shampoo (weil Tönen noch nicht nötig ist). Und wenn das alles noch nicht zieht: Man(n) hört nicht ständig Fragen danach, wo es denn mal mit der Beziehung hingehen soll, weil ja die Uhr ticke und irgendwann Kinder her sollen… etc.
Die einzigen regelmäßigen Fragen sind: Was machen wir am Wochenende? Und: Wohin geht´s in Urlaub?

So. Und jetzt, Männers, setzt Euch mal in Ruhe hin und schaut Euch die aktuelle Liebste an…
Wenn Ihr fett, hässlich oder pleite seid: Schade! ;-)
Aber allen anderen sei gesagt: Wisst Ihr, wer die Gerüchte in die Welt gesetzt hat, dass reifere Frauen ihre Vorzüge haben? Richtig: Sie selbst!

:-D

Haut rein!

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Dez 31

Die große Silvestergala 2011…

Was für ein Jahr…

2011 begann mit einem herausragenden Steak und ging gleich weiter mit dem schlimmsten (metaphorischen) Tritt in die Eier, den ich mir vorstellen kann…

Was dann folgte war der Wettlauf mit Freund Wahnsinn. Immer schneller werdend und darum immer wieder von Stürzen begleitet… Und doch: Das Aufstehen war niemals wirklich schwer. Gestützt von Mitlaufenden und Zuschauern; manchmal auch von jenen, die letztenendes selbst auf der Strecke zurückbleiben mussten… Ich entschuldige mich hiermit bei allen, die nur noch meinen Hinterkopf sehen konnten. Nicht dafür, so schnell gelaufen zu sein, sondern dafür, einen unfairen Vorteil genutzt zu haben: Wenn Euch der Hoden schmerzt, spürt Ihr die Muskeln nicht so sehr… :-D

Am Ende, scheint es, blieb ich siegreich und kann nun etwas ruhen – immer den leicht gehetzten Blick nach hinten werfend… :-D

Das schöne am Laufen ist die Strecke, welche zurückgelegt wird. Trotz der Unruhe und den Löchern in der Seele war es ein wundervolles Jahr. Definitiv auch ein Jahr der Superlative: Bereichernde Reisen, mehr gelernt als je zuvor, wundervolle Wege gekreuzt und interessante Menschen zu Freunden gemacht, viele Gläser geleert und mehr Schritte getanzt denn je…
Nicht zuletzt: Den Spaß am Schreiben wiederentdeckt ;-) Und nicht nur in Form eines Blogs…

Es war ein gutes Jahr! Und ich prophezeie ein großartiges 2012!

Leute, macht Euch nicht verrückt wegen abgebrochener Linien in irgendwelchen Maya-Pyramiden. Die Erde dreht sich so lange um Euch, wie Ihr Luft holen könnt – nicht kürzer ;-)
Aber für alle, die ERNSTHAFT daran glauben: Dann braucht Ihr ja Euer Hab und Gut nicht länger! Wozu auch?! Macht es zu Barem und schickt es mir. Ich verprasse alles für lose Weiber und Whisky! Nicht ein Cent wird verschwendet! :-D

Diese verschissenen, selbsternannten Wahrsager und Hexen wagen sich tatsächlich neuerdings, auch mich mit Ihrer Bauernverdummung zu belästigen. Aber nicht mehr lange… Wenn Euch das genauso nervt wie mich: Schickt mir die Kontaktdaten oder bringt sie gleich vorbei: Auf meinem Scheiterhaufen ist immer noch ein Platz frei! ;-)

In ganz anderem Sinne breche ich jetzt auf ins Nah-Erholungsgebiet, Habe eine Kiste “Hacker-Pschorr” im Gepäck und treffe auf eine erlesene Blase wundervoller Menschen, mit denen es sich gewiss gut aushalten lässt bis zum nächsten Jahr.

Ich werde immer noch ein wenig joggen ab und an (sicher ist sicher) – aber ich sehe mich nicht mehr ganz so oft um. Die Zukunft ist der nächste Schritt; das Jetzt ist alles, was real ist und alles andere vielleicht nur Illusion…

Haut rein!

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Nov 25

Von Fröschen und Skorpionen

Ich war gestern mit einer alten (ja-ja, schon gut: sie ist natürlich jünger und viel attraktiver als ich etc. :-) ) Freundin Sushi essen. Ein wunderbares Lokal, sympathische Köche und das Phänomen gebliebener Vertrautheit ließen uns die 13 Jahre seit unserem letzten Treffen mit wenigen Schritten ganz ohne Alkohol schnell überwinden…
Habt Ihr schon mal Algen mit Sesamkörnern als Salat gegessen? Lasst es bleiben! :-D Aber der Rest war hervorragend! Als wir im Anschluss an einer Schlittschuhbahn den Verspielten, Verrückten und einem Paradiesvogel bei ihren Kapriolen zusahen, platzte es aus ihr heraus:
“Du hast Dich ja sowas von gar nicht verändert!”
Sofort wallte Widerstand in mir auf. Natürlich habe ich mich in über einem Jahrzehnt verändert! Und wie! Ich war selten so um Worte verlegen, stammelte irgendwas von wegen, mein Fernsehkonsum sei gegen null geschrumpft und … und … und …

Ja und was denn nun?
Habe ich mich in ihren Augen denn wirklich verändert?
Was nimmt sie heute von mir war?
Habe ich mich generell so sehr verändert?
Ist die vermeintlich gute Entwicklung in vielen Bereichen, auf die ich mit Stolz verweisen kann real? Und wenn: Nach außen hin sichtbar?

Zeit für die Fabel vom Frosch und vom Skorpion, die ich schon lange mal irgendwo einbauen wollte, weil sie heute ein wenig in Vergessenheit geraten ist! :-)

Es war einmal ein Skorpion, der wollte einen Fluss überqueren. Da es aber weit und breit keine Brücke gab und Skorpione für bekanntlich nicht schwimmen können, bat er einen Frosch um Hilfe.
Der Frosch wollte erst nicht. Er sagte zu dem Skorpion: “Du wirst mich bestimmt Stechen, wenn Du auf meinem Rücken sitzt.” Der Skorpion aber antwortete: “Denk doch mal nach Frosch: Wenn ich Dich steche, ertrinke ich; schließlich kann ich nicht schwimmen.”
Das leuchtete dem Frosch ein, er nahm den Skorpion auf seinen Rücken und schwamm los.
In der Mitte des Flusses aber stach der Skorpion den Frosch, und das Gift entfaltete schnell seine Wirkung.
“Warum hast Du das getan?” fragte der Frosch mit letzter Kraft. “Jetzt müssen wir beide sterben.” Sein Passagier erwiderte: “Ich bin ein Skorpion. Das ist nun mal meine Natur.”

Anscheinend habe auch ich eine Natur, die tief graviert auf dem ledernen Einband meines Lebens festgehalten ist…
Wie steht es bei Euch? :-D

Schönes Wochenende!

 

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Okt 20

Den Wellen gefällt es…

Da saß ich wieder einmal: An den Gestaden des Roten Meeres, den Sommer verlängernd, meinen Gedanken Freilauf gönnend…
Fand ich mich zuletzt aus dem Grübeln gerissen von einem wunderschönen Schmetterling, trieben mich diesmal Freundschaft, das Bewusstsein um die Unabwendbarkeit des Todes und der Wunsch nach Einsicht hin zum Geflüster der Wellen.

Den Schmetterling musste ich missen, für alles andere wähnte ich mich am besten Ort. Nun gut: Ich hätte auch daheim die Erkenntnis haben können, ein Idiot zu sein, aber bei 35 Grad im Oktober, herrlichem Wind und mit den Füßen im warmen Sand ist jede Einsicht irgendwie leichter hin zu nehmen ;-)

Der Reise-Agent am Flughafen hatte uns versichert, in diesem Hotel sei alles top, und er selbst hätte vor einigen Jahren an dieser Adresse Sport und gute, kommunikative Gesellschaft im Übermaß gefunden. Ich muss daran denken, seiner Witwe einen Kranz zu schicken…
Was wir vorgefunden haben (zugegeben in einem schönen und sauberen Hotel mitten im Niemandsland) war ein Anteil von 99% an Touristen aus den ehemaligen Sowjet-Staaten sowie 1% Österreicher und Deutsche, für die ich mich sehr fremdgeschämt habe. So war das gemischt-altrige Publikum zwar im Großen und Ganzen nicht unangenehm, die Kommunikation aber doch ein wenig schwierig…

Es blieb somit zu großen Teilen beim Beobachten und Bedenken… Keine Badelatschen beim Abendbüffet (außer seitens eines Österreichers), keine überhäuften Teller – wo bleiben da die Klischees!!? Naja, eines gab es dann doch: Gepflegte und überaus schöne Damen mit optischen Pendants zu Neandertalern als Mann und Kindvater an ihrer Seite. Natürlich drängt sich da immer wieder der gleiche Gedanke auf: Es muss am Geld liegen!
Doch im Angesicht der Wellen (und im zuckenden Rausch der obligatorischen Lebensmittelvergiftung) wird auch mal Missgunst in Verständnis gewandelt… Denn:
Na und? Was ist so schlimm daran? Mann ernährt Kind, füllt Prada-Tasche und Frau hält Mann und Kind bei Laune und für Ersteres sich selbst in guter Form. Das ist doch irgendwie fair. Jeder weiß somit woran er ist und wie lange es währt. Vor nicht mal sooo vielen Jahrzehnten ging das in Westeuropa auch noch, und wenn ich heute – ganz egal ob zynisch oder realistisch – in die Runde blicke: Das alte Prinzip war erfolgreicher!

Und kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen tragischen Einzelschicksalen, dem Recht zur Selbstbestimmung und freien Entfaltung. Bah! Ich rede von der großen Masse, Zahlen und Statistiken, und ich rede davon, dass viele Menschen mit zu viel Freiheit und Selbstbestimmung nicht wirklich etwas anfangen können, sondern vielmehr verunsichert durch das Leben stolpern, immer im Bewusstsein, es würde etwas fehlen…

War die Emmanzipation in Deutschland darum ein Irrtum? Gottverdammt, ja! Und nicht nur darum! :-D So, jetzt kann ich mich nie wieder als Lieblings-Schwiegersohn verkaufen…und die Kirche kann ich als Zuflucht zugleich auch vergessen…
Aber, es ist doch wahr: Dieser Gesellschaftliche Zwang (von Frauen für Frauen, wohlgemerkt), sich auf Biegen und Brechen nach vorne zu drücken, “ich brauche keinen Mann, der mir hilft” zum leeren Kopfkissen nebenan zu schreien und den Spiegel mit Diplomen zu bekleben, um nicht sehen zu müssen, wohin eine 60-Stunden-Woche den einstmals ästhetischen Behälter für eine einstmals ästhetische Seele gebracht hat, macht doch niemanden, den Ihr kennt zu einem glücklichen und erfüllten Menschen?!

Die junge aber sehr offene Bekanntschaft mit gestandenen französischen Weibsbildern (poulets, qui ont leur merde ensemble) hat mir wieder einmal eines vor Augen geführt: Es geht anderswo durchaus besser. DAS ist Freiheit, wenn man freiwillig auch ein Stück Abhängigkeit wählen kann, wohl wissend, dass ein kluges Flüstern weit mehr Macht haben kann, denn lautes Brüllen. Vor allem dann, wenn es generell eher der Stimmlage entspricht…

Die Hand an der Wiege regiert die Welt. So war es und so bleibt es. Wenn allerdings alles anfängt schief zu laufen, bleiben die Wiegen leer und die Hände ohne Halt.

Sobald mir ein gutes Pseudonym passend zu einem Land, das nicht ausliefert, eingefallen ist, verarbeite ich diesen Gedanken vielleicht in einem längeren Werk. Bis dahin: Seid frei! Aber das bitte ganz ungezwungen!

;-)

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Okt 05

Ein großes Wort am Ende von dreien…

Den Magen voller Odenwälder Spezialitäten, drei wundervolle schottische Single Malts auf dem Tisch und der Nachhall netter Plaudereien hätten fast etwas Wichtiges überlagert, das ein kluger Freund – schon mehrfach überhört – so nebenbei vom Stapel ließ:
Die drei berühmten Worte: Oft leichtfertig gesagt, aber in ihrer Essenz doch die größte Bekundung zwischenmenschlicher Zuneigung bedarfen keinerlei – leider allzuoft dennoch verlangten – Erklärung.

Jetzt werden hoffentlich all jene hellhörig, welche trocken und ohne Anlauf nachdem sie sich dazu durchgerungen haben endlich ihre Mauern zu senken und ein angstvolles “Ich liebe Dich” herauszudrücken, direkt mit der Frage zu Boden gestreckt wurden “Warum?” – oder mit meinem persönlichen Favoriten “Was liebst Du an mir?”.

Dabei ist es so einfach: Wenn man sich ernst nimmt, solch große Töne singend, steckt die Erklärung in dem “Dich”. Nicht sieben Milliarden andere Menschen waren dazu bestimmt, diesen Satz zu vernehmen, sondern Dein Du…
Wow! Das könnte tatsächlich der goldene Weg sein!! :-D

Wer auch immer gerade in dieser Situation ist: Probiert es aus!

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Sep 24

Hässliche Babys haben es schwer…

Wieder einmal hat mich eine kleine Schweizerin zum Nachdenken inspiriert…
Dieses Mal war es eine renommierte Psycho-Therapeutin mit eigenem Lehrstuhl, die ihre Worte vermutlich mit Bedacht wählt, auf jede Fall aber für eine “Seelenklempnerin” recht aufgeräumt wirkt ;-)

Das Thema war Souveränität oder auch Selbstwert.

Es war alles sehr interessant: Wie sehr unser Selbstwertgefühl uns über Krisen hinweg hilft, als Schutz und Wegweiser dient… Man kann Souveränität vortäuschen; aber das hat immer eine begrenzte Haltbarkeit… Souverän sein heißt unter anderem, offen mit seinen Schwächen (offen sich selbst und anderen gegenüber) umzugehen, sie nicht zu verdrängen…
Wie gesagt: Alles sehr interessant…

Was mir aber besonders hängen blieb: Die Quelle der Souveränität.
Bei positiven wie auch negativen Ausprägungen unserer Psyche/des Charakters gilt, wie bei vielen anderen Dingen auch: Je früher gebildet, desto fester “im Fleisch”.
Für das Selbstwertgefühl gibt es eine ganz starke Quelle in den ersten Monaten unseres Lebens: Wir werden angelächelt. Im ersten halben Jahr bis zu 30.000 Mal! Es ist die Grundlage zur Bildung des eigenen Selbst… Wenn die Mutter sich nicht auf das Kind einlassen will oder kann (z.B. weil sie depressiv ist), bildet sich dieses Selbst nicht oder nur unzureichend.

Da drängt sich mir doch ein Gedanke auf: Es gibt ja aber auch von grundauf hässliche Babys! Es werden nicht selten schöne Menschen daraus; aber manchmal ist so ein Neugeborenes im ersten Lebensjahr einfach nur unansehnlich!
Wie oft werden diese Babys angelächelt? Und von wem?

Ich mache gleich mal einen Abstecher zu meinen Eltern und checke meine Babyfotos ;-)

Und das Fazit von der Geschicht?
Verzieh die Mundwinkel nach unten nicht!
:-D

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Sep 13

Fürn-Arsch-Philosophie…

Neulich am Ende der zivilisierten Welt…

Auf einer Trekking-Tour mit einem meiner validesten Kritiker tönte mir bezüglich meiner Ansätze von Real-Philosophie ein eloquentes “Das ist doch fürn-Arsch-Philosophie” entgegen; beziehungsweise: Im Grunde sei es gar keine Philosophie, da diese gemeinhin zum Nachdenken anreize; dabei Spielraum ließe, während ich in meinen Betrachtungen stets alles vorkaue und mundgerecht präsentiere.

Autsch. Stimmt. ABER: Das war auch ursprünglich der Gedanke dahinter: Nicht zu abstrakt sein, nicht zu abgehoben formulieren, nicht zu viel der Interpretation der Rezipienten anvertrauen…
Klappt so nicht.
“Ein jeder hört nur das, was er versteht.” (Goethe) Dieser Satz trifft ins Schwarze. Ganz gleich, wie deutlich etwas formuliert ist: Die wenigsten greifen über ihren Horizont hinaus nach den verbotenen Früchten vom Baum der Erkenntnis…

Also werde ich fortan weniger Rücksicht auf Solarium-Tussis und rtl2-Zuschauer nehmen, glaube aber ohnehin nicht, dass diese Spezies tatsächlich zu meiner Leserschaft gehört…

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Das Entrée in die neueste Erkenntnis klingt dramatischer als es ist: Ich habe in den vergangenen Monaten viel Zeit in und mit der Natur verbracht…;-)
Dabei ist mir vor zwei Tagen endlich etwas durch die unglaublich lange Leitung des Verstehens gesickert:
Schön!
Nicht erklärungsbedürftig, nicht zu vermessen, zu katalogisieren… Einfach so, weil …natürlich, einfach nicht anders, weil konstant, einfach nicht langweilig, weil immer im wandel, paradox, redundant und letztenendes sterblich.
So wie Du und ich?
Klar. Im Grunde schon.
So lange wir natürlich sind… :-)

Ich mache mal ganz natürlich eine Flasche Wein auf und versuche, nicht über die physikalischen Gesetze nachzudenken, die den Mond so hell am Himmel stehen lassen… ;-)

Cheers!

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Sep 01

Life is a rollercoaster…

Neulich im Garten…

Ich hatte mal wieder das Vergnügen, tiefsinnige Gespräche mit meinem seltsamen alternden Pärchen zu führen. Dieses Mal hatte ich Schwierigkeiten zu folgen – ich war nüchtern und hätte die Beiden ohne ärztliche Aufsicht nicht mehr einholen wollen… ;-)
Nach den üblichen Themen “Beziehungen, die wir nie führen werden”, “Job” und “Wir sind alle schon ganz schön tolle Individuen…” kam dann doch noch was Interessantes: “Die ständige Suche nach den Achterbahnen des Lebens”.

Für einen Gelegenheits-Egozentriker wie mich vor allem darum interessant, weil ich mich gerade bemühe, den Weg aus dem Freizeitpark zu finden, bevor ich vor zu vieler Loopings und dem doch irgendwie immer gleichen Geschrei der um mich Sitzenden kotzen muss. Also rein ins Vergnügen der Alltagsroutine!

Das Weib zu meiner Linken vertrat hartnäckig die Ansicht, man müsse sich ständig in jede sich bietende Achterbahn stürzen, um den Kick zu genießen – ohne Rücksicht auf Verluste. Der Kerl zu meiner Rechten dagegen ist ein harter Pragmatiker, der einen Looping niemals dem festen Boden des Intellekts vorziehen würde…

Ich selbst kann keinem der Beiden zustimmen.

Die Dauerkarte für den donnernden Blitz (oder wie auch immer das Teil heißen will) bringt zwei große Nachteile:
Der erste ist Akkomodation – wir gewöhnen uns aufgrund unserer Beschaffenheit früher oder später an alles; auch an das Vergnügen der Achterbahn. Was dann aber “normal” für uns wird, muss immer gesteigert werden, um wieder und wieder den Kick zu erleben. Der Alltag, den wir aber mehr oder minder leben müssen, verblasst zu einer unerträglichen Einöde.
Der zweite Nachteil ist zwischenmenschlicher Natur: Findet mal jemanden, der ständig den Boden unter den Füßen verlieren will. Und habt Ihr das trotz geringer Wahrscheinlichkeit geschafft, findet jemanden, der in der Steigerung der Schleudergänge die gleichen Wege einschlägt, wie Ihr selbst. Dauer-Achterbahn macht einsam…
Das ist keine Meinung, sondern Fakt. Da braucht es nur einen Blick in die Boulevard-Blätter, die über das Leben der Dauer-Schleuderer berichten. *brrr*

Allerdings: Ein Leben so ganz auf Bodenhaftung ausgerichtet wäre einfach zu öde um diese Bezeichnung, das Zugeständis von “Lebendigkeit” zu verdienen…

Was tun?

Man baue ein Haus.
Man richte es wohnlich ein und halte es in Stand.
Man pflege den Garten und mähe den Rasen.
Man pflanze sich eine Achterbahn in den eigenen Garten, lasse sie ab und an verwildern, mache sie wieder fahrtauglich, lasse alles wachsen, lasse sich von neuen Kurven und Loopings immer wieder überraschen…

Und ohne Metapher?

Findet Vergnügen am Alltäglichen.
Sucht Vergnügen im Alltäglichen.
Brecht daraus aus – nicht im Alltag.
Kommt gerne wieder zurück – nicht für alle Tage.

Noch wackelt der Boden, aber ein paar Schritte geradeaus, und ich genieße auch das wieder ;-)

Cheers!

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Aug 09

Zu Besuch beim Fürsten der Finsternis…

Gerupfter Dämon...

So sieht´s da nicht aus...;-)

Schwarz war die Nacht und dunkle Sterne brannten… Das wäre schön melodramatisch; aber zum Einen ein Plagiat und zum Anderen weit abseits der Realität. Der Eintritt in die Hölle spielt sich nach meiner Erfahrung recht unspektakulär ab und kündigt sich selten deutlich sichtbar an…

Nach einem kurzen Flimmern wird aus der Röhrenbild-Realität plötzlich ein Full-HD 3D Bild, das man ohne Brille aus jedem Blickwinkel gestochen scharf betrachten kann. Keine Dämonen mit ledrigen Flügeln, keine Lavaströme statt Straßen und kein immerwährendes Stöhnen der Geknechteten – obwohl: Hört man genau hin und blendet alle ablenkenden Gespräche, die Musik und durch Reibung verursachte Töne aus, bleibt tatsächlich eine Audio-Wolke hängen, die man nicht anders, denn als Wehklagen interpretieren kann.

Aus Gründen, die sich mir nicht erschließen, genieße ich stets einen gewissen Service: Eine kühle aber betont höfliche Hostesse holt mich ab, wo immer ich gerade stehe und bringt mich in das jeweilige Chefbüro der aktuellen Stunde. Vorgestern lag das weit über den Straßenzügen, rundum verglast, schwarzer Marmor und weiße Ledermöbel als dominierende Elemente. Der Bursche hat Stil, das muss man ihm lassen…

“Willkommen, kleiner Philosoph!” Er kann es nicht lassen. Obwohl ich selbst beim ersten Mal nicht erschrocken bin, taucht er immer wieder aus dem Nichts auf, begrüßt mich und schlägt mir auf die Schulter… “Wieder nicht?” – “Nein, wieder nicht. Aber nett von Dir, dass Du heute Kleidung trägst. Schicker Anzug.” – “Danke. Setz Dich.” Er deutet auf einen von zwei Mammut-Sesseln mit einem kleinen Onxy-Tisch in der Mitte.
Maria kommt wie üblich rein und bringt uns eine Karaffe mit Branntwein und zwei feine, handgearbeitete Kristallschwenker. Diese Karaffe wird nie leer… Würde mir auch in meiner Bar gefallen! Wir zünden uns kubanische Zigarren an. Das übergroße Feuerzeug hat die Gestalt eines siebenköpfigen Drachens… Immerhin geht er mit seinen Niederlagen ironisch um, das macht ihn ein Stück sympathisch.

Luzifer (lächelt): “Nun, wie ist es Dir seit unserem letzten Gespräch ergangen?”
Philosoph (lächelt zurück): “Als wüsstest Du das nicht!”…
L: “Immer noch so arrogant. Du bist nicht so wichtig, dass ich Dich beobachten würde.”
P: “Warum empfängst Du mich dann immer persönlich? Du könntest mich doch einfach die Touristen-Tour machen lassen…”
L (lacht): “Dein Bewusstsein um den freien Willen ist es – gepaart mit Deiner Überzeugung, ich wäre nicht daran interessiert, Dir etwas zu nehmen…”
P: “Dir hat der freie Wille nicht viel Glück gebracht, oder? Ist das der Grund, warum Du Dich, wie Du selbst sagst, nicht allzu viel bei uns Menschen einmischt?”
L: “Ich würde alles wieder genauso machen. Die Existenz vor meinem Weggang war mir damals unerträglich und wäre es jetzt ebenso.”
P (schenkt sich selbst nach): “´Weggang´ ist gut. Ich nenne so etwas fristlose Kündigung mit Rauswurf durch die Security und vollkommene Niederlage beim Versuch, sich wieder in die Firma einzuklagen.” (grinst)
L (verzieht keine Miene): “Du versuchst wieder, mich zu provozieren?” (lächelt) “Letztes Mal, das gebe ich zu, hast Du mich kurz aus der Reserve gelockt. Aber schließlich habe ich die Eitelkeit salonfähig gemacht… Heute gelingt Dir das nicht.”
P: “Wir werden sehen… Du hast mich gefragt, wie es mir ergangen ist. Nun, ich habe mir viel Zeit zum Nachdenken genommen. Ich verstehe jetzt, dass nicht Dein Reich unserer Welt nachempfunden ist, sondern umgekehrt. Aber wie passt das zu Deiner Behauptung, Du würdest Dich nicht einmischen? Schließlich hast Du mir versichert, so etwas wie Zufall existiere nicht…”
L (freut sich): “Das war alles SEINE Schuld. Aus Dreck hat er Euch gemacht, weil es ihm zu langweilig war. Unsere Gedanken hat er Euch gegeben, eine Seele – genau wie bei uns. Aber Ihr könnt nicht wie wir sein – Ihr seid unrein mit Euch selbst. Für alle Ewigkeit. Minderwertiges Material. Und jetzt sieh Dich um! Das, was ich erschaffen habe, meine Getreuen hier, die Sünden, denen wir uns genussvoll hingeben… Selbst wir, die wir rein sind, halten bisweilen ein Leben in ewig sterilem Glück nicht aus! Und da wundert es Dich, dass Deine Welt der unseren ähnelt?! Unter anderem Neid und Mißgunst (dazu stehe ich) haben mich hierher gebracht und diese Welt gebaut – ganz genau wie Deine…”

Eva, das scharfe Luder, kommt rein und schenkt uns beiden nach. Draußen am Fenster schwebt das Klischee eines buddhistischen Mönches im Lotussitz vorbei und hat pure Konfusion in den Augen. Man sieht ihm deutlich an, dass er mit wirklich ALLEM nach seinem Ableben gerechnet hat, nur nicht mit DEM hier. Luzifer folgt meinem Blick, grinst amüsiert und schnippt mit den Fingern. Der Mönch zerplatzt und verwandelt sich in eine bunte Wolke aus Schmetterlingen. Ich klatsche herablassend.

P: “Ich verstehe. Nein, so gesehen wundert es mich nicht mehr. Aber wenn Dein Ex-Boss uns doch im Grunde gestalten konnte wie er wollte: Warum hat er diesen Fehler nicht korrigiert?”
L: “Aus dem gleichen Grund, aus dem ich mit Dir spreche: Perfektion ist langweilig. Ein Spiel, das Du vor Antritt schon gewinnst, hat überhaupt keinen Reiz.”
P: “Ein Spiel, das Du vor Antritt schon verlierst doch aber auch nicht?”
L: “Du hast Recht. Ich weiß, worauf Du hinaus willst: Du willst wissen, ob Ihr jemals eine Chance hattet?” (Ich nicke) “Natürlich hattet Ihr die! Ihr habt sie immer noch; nur wird sie mit jeder neuen Genration Eures Hochmuts und Eurer Überheblichkeit geringer. Mittlerweile sehe ich allerdings meine Chancen, den Alten zum Teufel zu jagen…” (Er lacht über seinen eigenen Witz) “…und seine Filialen mit zu übernehmen höher ein, als dass Ihr nochmal die Kurve bekommt.”
P: “Prinzipiell gebe ich Dir Recht. Und doch weiß ich, dass es Menschen gibt, die sich nicht mit den Gegebenheiten zufrieden geben. Menschen, die danach streben, rein mit sich zu sein und einen großen Einklang von Seele und weltlicher Existenz zu erreichen. Das muss Dir doch stinken?”
L: “DU kommst mit Esoterik?!” (Lacht)
P: “Bin derzeit inspiriert; ein Esoteriker werde ich vermutlich nie. Philosophen sind im Übrigen nicht sooo anders… Wir sind nur ab von Glauben hin zum Herleiten. Die Ziele sind doch ähnlich… Aber abgesehen von denen, die das bewusst machen: Es gibt Modellbeispiele des guten, runden, ausgeglichenen Menschen, der sich nie mit Esoterik oder Philosophie beschäftigt…?”
L: “Statistisch normale, gewollte Mutation: Verbesserung der Anpassungsfähigkeit. Vielleicht betrügen uns ein paar von SEINEN Marketing-Jungs. Auch sie sind fehlbar.” (grinst – ich kann es nicht anders umschreiben – teuflisch!) “Fakt ist: Es ist ein leises Pfeifen im Orkan. Niemanden schert es. Und die große böse Welt, die ich nicht erschaffen habe – das sei nochmals betont – frisst die armseligen Idioten, die nicht wissen, dass man sich für den Krieg rüsten muss, will man Frieden haben… Apropos: Was machen Deine Bemühungen?”
P (lächelt): “Ich rüste fleißig auf. Entspreche ich Dir damit gefällig? Oder ärgert Dich das?”
L: “Das wolltest Du letztes Mal schon wissen. Und wieder gebe ich Dir keine Antwort. Freier Wille, Du erinnerst Dich? Am Ende Deines irdischen Lebens wirst Du sehen, was Dich wohin gebracht hat…”
P (grinst): “Da ich weder an Himmel noch an Hölle glaube, werden wir uns ja eher nicht sehen…”
L: “Aber Du sitz doch hier!!” (Ganz kurz nur flackert seine sonst kühle Mimik) “…Nun gut, kleiner Philosoph. Ich gebe Dir einen mit auf den Weg: Es ist vollkommen irrelevant, woran Du glaubst oder nicht glaubst. Von Bedeutung ist, wer oder was an Dich glaubt.”
P (nickt): “Starker Tobak.”
L: “Ich weiß.”

Zurück im Leben.
Der Kopf brummt, das Bad muss renoviert werden…

Fazit dieses Blogs?
Kinder, lasst die Finger von Absinth!

;-)

 

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Jul 31

Gleich und gleich gesellt sich gern?

Wen suchen wir, wenn wir eine Partnerschaft eingehen?
Nach dem Feuerwerk des Flirtens und Eroberns…
Nach dem hausgemachten Drogencocktail der ersten Monate…

Wie hoch stehen die Chancen mit einem Partner, der uns ähnelt?
Wie hoch stehen sie, wenn wir uns auf einen komplett anderen Typus, als wir selbst es sind, einlassen?

Ich habe diese Frage schon unzählige Male mit unterschiedlichsten Menschen erörtert…
Aus dem Reigen meiner verflossenen Liebschaften ergibt sich auch ein gewisses Muster…
Nun, ich denke an alle mit viel Wohlwollen zurück (ok, EINE war voll für den Eimer, und ich bitte mich bei dem Gedanken an sie jedes Mal um Verzeihung bei mir selbst – das war wirklich vergeudete Zeit :-) Ich bin eben nicht Jesus… – aber ansonsten: Ja, waren schöne Zeiten!) – ABER: da oben steht das Wort “verflossen”; also hat es ab irgendwann nicht mehr gepasst. UND: Es war tatsächlich keine darunter, bei welcher ich mehr als sporadische Wesenszüge meines Selbst gefunden hätte. Was nicht NUR daran liegt, dass ich ein dermaßen seltenes Exemplar Mensch bin… Spart Euch den Spott – ich sage das inklusive positiver und negativer Aspekte :-) )

Doch für eine objektive These ist die Anzahl schöner Wegbegleiterinnen durch Abschnitte meines Lebens bei Weitem zu gering… Zum Glück sind wir ja soziale Wesen und haben eine große Grundgesamtheit an sozialen Kontakten… ;-)

Also: Wie ist es bei den Paaren im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis bestellt?
Welche Partnerschaft läuft gut? Wo gibt es mehr Schmerz als Vergnügen? (Ok, es gibt an ein, zwei Stellen auch Vergnügen DURCH Schmerz – aber diese zähle ich einfach mal zur Kategorie 3.) gleich und gleich… ;-) )

Einige Fakten zeichnen sich deutlich ab:
1.) Das vollkommene Fehlen von Gemeinsamkeiten ist ein extrem negativer Faktor.
Wenn sich ein intellektueller Geist mit dem Intelligenz-Pendant einer Amöbe zusammentut, ist das in der Anfangsphase der Verliebtheit niedlich und ein irgendwie ergreifendes Bild… Aber sobald die Hormone verflogen sind, wird die erste Krise aufgrund mangelnder Kommunikationskompetenzen in beide Richtungen unweigerlich das Ende einläuten…
Wenn ein Naturfreak und eine Couchkartoffel zueinander finden, wird einer von beiden, oder bestenfalls jeder, sich selbst zurücknehmen, um dem anderen zu gefallen… Auch das endet, sobald aus einem “wir” wieder ein “ich und Du” wird…
Und so weiter…
So einen Extremfall gibt es – nicht ohne Grund – derzeit meines Wissens nicht als positiv-Beispiel in meinem Umfeld.

ABER: Da, wo es neben vieler Unterschiede auch eine wenigstens ausgeglichene Summe von Gemeinsamkeiten gibt, läuft es vereinzelt nicht sooo schlecht.

2.) Komplementäre Eigenschaften auf beiden Seiten erhöhen die Chancen für ein funktionierendes Liebesglück. Wenn jeder Teil der Beziehung Eigenschaften oder Fähigkeiten mitbringt, welche die Mängel des jeweils anderen ausgleichen, Talente ergänzen oder (im Idealfall) verstärken, und beide sind sich zudem noch bewusst, was sie am anderen haben, ohne sich aber dadurch in Abhängigkeit zu begeben, dann kann es wirklich verdammt gut werden.
Davon gibt es in meinem Umfeld – und das zurecht – ein paar beneidenswerte Konstellationen. Das sind die Paare, bei denen ich das Gefühl habe, sie würden fast jede Krise und jede Katastrophe mit so wenig Mühe meistern, dass es einfach gut sein muss, weil alles andere irgendwie grotesk wäre…

Das klingt nach einem Paradoxon, liest man bei 1.) nach. ABER: 1.) kommt nicht ohne Grund vor 2.)… ;-)

3.) In ganz wenigen Fällen sehe ich Paare, die ähnlich willensstark, ähnlich gebildet, ähnlich klug (was nicht zwangsläufig mit Bildung einhergeht) und ähnlich kommunikativ sind (nein, ähnlich “emotional” gibt´s nicht! :-D )…
Das sind die Paare, die meines Erachtens die größten Chancen haben und in der Praxis auch die größte Erfolgsquote vorweisen können.
Vielleicht nicht so sehr, weil sich Interessen überschneiden; auch nicht einmal, weil gemeinsame Stärken durch Ergänzung viel brutaler (positiv) zum Tragen kommen, als das bei einem Ausgleich durch Kompensation möglich wäre.

Ich glaube, dass diese “Kisten” so gut laufen, weil die jeweils Beteiligten auf einer vergleichbaren Ebene und mit vergleichbar gutem Verständnis füreinander kommunizieren können. Jap. Ganz einfach!

Wie seht Ihr das?
Partner? Ex-Partner?
Eher gleich oder eher verschieden?
Was läuft gut, und was ist eine einzige Lüge? :-D

Wer jetzt einen guten Anwalt braucht, schreibe mich bitte an; ich bekomme Provision!!

Haut rein!

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